Aus 2,86 Mio. € wurden 12,2 Mio. €: das 4,3-Fache (+327,3 %). Die Fertigstellung liegt 93 Monate hinter der ersten Planung.
Kategorie
Rettungsdienst
Status
laufend
Gruppe
gleicher Umfang
Erste Zahl
2.860.000 € (Beschluss)
Letzter Stand
12.220.000 € (Beschluss)
Mehrkosten
+327,3 % · +9.360.000 €
Terminverzug
93 Monate
Einordnung der Vergleichbarkeit: Basis und letzter Stand jeweils Grunderwerb + Baukosten + Einrichtung laut Haushalt.
Gegenstand
Neubau in Holz-Lehm-Bauweise (Stampflehm) mit Geothermie; Verlegung aus Ruppichteroth-Ort nach Schönenberg
Bauherr / Rolle des Kreises
Rhein-Sieg-Kreis als Bauherr (Gebäudewirtschaft 22)
Erster Beschluss bzw. Basis
2.860.000 € (Beschluss, KT 19.12.2016 TOP 18.2, V 2564/16, B.-Nr. 274/16)
Letzter Stand
12.220.000 € (Beschluss, KT 12.12.2024 TOP 16.3, V 4647/24, B.-Nr. 466/24)
Veränderung
+9.360.000 € / 327,3 %
davon Baupreisindex / über Index
Index 1.856.866 € / über Index 7.503.134 € (80 % der Steigerung)
Fertigstellung geplant → Ist/aktuell
2019 → 2026-12 (geplant); Verzug 89 Monate
Status
laufend; bauliche Umsetzung bis Ende 2026 angekündigt, Interim in angemieteten Räumen besteht fort
Kostenentwicklung Rettungswache Ruppichteroth
Chronologie
Datum
Gremium/Vorlage
Inhalt
Betrag
Fundstelle
06.12.2011
Umweltausschuss, O 0474/11
Verlegung nach Schönenberg zur Optimierung der Hilfsfristen
–
O 0474/11, S. 2–3
19.12.2016
KT TOP 18.2, V 2564/16, B.-Nr. 274/16
Grundsatzbeschluss (Projektblatt): 2.860.000 €, Umsetzung 2018–2019; Antrag der LINKEN auf Kostenberechnung nach § 14 Abs. 2 GemHVO für „erledigt“ erklärt
2.860.000 €
V 2564/16 Anh. 2, S. 6, 58
07.10.2019
KA TOP 6, Anlage 7a
indikativ „ca. 4,5 Mio. €“, ohne Entwurfsplanung
4.500.000 €
Anlage 7a, S. 2
30.11.2022
FA, Entwurf HH 2023/24
4.900.000 €, Umsetzung 2021–2025
4.900.000 €
HH 2023/24, S. 703
07.12.2022
KT TOP 15.3, B.-Nr. 279/22
Änderungsliste (Tischvorlage): +3.750.000 € „Mehrbedarf aufgrund aktueller Kostenschätzung“
+3.750.000 €
Änderungsliste, S. 3
22.02.2024
Presse (RSA)
Baukosten „etwa neun Millionen Euro“, Fertigstellung Ende 2025
Prüfungsamt: „Auftragserweiterungen bzw. Nachträge“ bei den Wachen Bornheim und Ruppichteroth, ohne Umfang
–
JPB 2024 AT, S. 44
04.12.2025
KT TOP 17.4 (Rettungsdienstgebühren)
Kostenträger: „kein Einvernehmen“; erwartete Festbeträge ca. 30 % unter der Gebühr; GBB 2026: Inbetriebnahme „voraussichtlich Juni 2026“
–
Beschlussvorlage, S. 4; GBB 2026, S. 12
03/2026
Presse (RSA 25.08.2026)
Baustopp nach Wasserschaden, Notdachkonstruktion
–
Presse, PSP 25.08.2026, S. 16
11.06.2026
Umweltausschuss, Bilanzbericht
Rettungswachen „annähernd KfW 55-Standard“
–
Bilanzbericht, S. 10
25.06.2026
FA, Ermächtigungsübertragungen
4.480.000 € Baukosten übertragen; bauliche Umsetzung bis Ende 2026
–
FA-Einladung, S. 71
02.07.2026
KT TOP 17.2, B.-Nr. 127/26
Genehmigung der Landschaftsbauarbeiten (MB ./. AfD)
–
Niederschrift KT, S. 3
25.08.2026
Presse (RSA), Kreissprecher
Baustopp seit März 2026, Inbetriebnahme frühestens Frühjahr 2027; „Gesamtvolumen … rund neun Millionen Euro“
ca. 9 Mio. €
Presse, PSP 25.08.2026, S. 16
24.09.2026
FA, Mitteilung zur Haushaltsentwicklung
Investitionen „zeitlich verschoben“, darunter die Wachen Bornheim und Ruppichteroth
–
Mitteilung FA, S. 5
Befunde
Punkt
Bewertung
Befund
Fundstelle
P1 Bedarf
–
(B) Verlegung von Ruppichteroth-Ort nach Schönenberg zur Optimierung der Hilfsfristen nach RDBP 2012; Umstellung auf Vollzeitwache 2012. RDBP 2023 bestätigt den Neubau-Standort.
O 0474/11 ; KA 07.10.2019 Anlage 7a ; RDBP 2023 Anlage B.15
P2 Flächen
H
(B) Kein quantifiziertes Raumprogramm und keine BGF in den Unterlagen; Schulungsbereich mit Küche/Aufenthalt kombiniert; Aufenthaltsräume laut Verwaltung “Kompromiss” wegen Platz und Lärmschutz; Erweiterung planungsrechtlich nicht möglich, ein zusätzlicher RTW-Stellplatz vorhanden.
BauV 24.05.2023 TOP 3, Niederschrift ; ARK 22.05.2023 TOP 6.1, Niederschrift
P3 Gesamtplanung
H
(B) Teil des Neubauprogramms nach RDBP; zugleich Folge der politischen Entscheidung, zusätzlich eine Wache in Much zu bauen (statt Verlegung Ruppichteroth an die Grenze zu Much). (S) Keine Gesamtkosten- oder Prioritätenplanung des Programms vorgelegt.
O 0474/11 ; KA 07.10.2019 Anlage 7a
P4 Variantenvergleich
H
(B) 2013 war vorgesehen, dass das DRK das Grundstück erwirbt und baut und der Kreis als Mieter einzieht; später Eigenbau. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich Miete/Eigenbau wurde nicht gefunden. (B) Ausführung in Holz-Lehm-Bauweise (Stampflehm) mit Nachhaltigkeitsvorbildfunktion; (V) “relativ kleines Projekt”, “nicht als Maßstab” für andere Projekte; ein Kostenvergleich zur konventionellen Bauweise liegt nicht vor (nur CO2-Vergleich).
O 0598/13 ; ARK 22.05.2023 TOP 6.1 mit Anlage 1 ; BauV 24.05.2023 TOP 3
P5 Kostenermittlung
M
(B) Der Haushalt 2017/18 veranschlagte die Wache mit Gesamtkosten, ohne dass Kostenberechnung, Baupläne und Bauzeitplan nach § 14 Abs. 2 GemHVO (heute § 13 Abs. 2 KomHVO) vorlagen; der Antrag der LINKEN vom 14.11.2016, diese Unterlagen vorzulegen, wurde mit bloßen Projektblättern (Grund, Zeitraum, Gesamtkosten, Folgekosten) für “erledigt” erklärt. (B) Kein Risikozuschlag, keine Indexierung ausgewiesen. (B) Veranschlagt 2,86 Mio. €; heute 12,22 Mio. €.
KT 19.12.2016 TOP 18.2, V 2564/16 Anhang 2, lfd. Nr. 34
P5 Kostenermittlung
H
(B) Beim Grundstückserwerb fehlten Baurecht und Planung; die Verwaltung räumt das 2020 selbst ein. (V) Die spätere Steigerung beruht „im Wesentlichen“ auf umfangreichen Erd- und Tiefbauarbeiten laut Ausführungsplanung. (S) Baugrundrisiken waren damit bei Veranschlagung nicht untersucht.
FA 17.06.2020, Anlage 2 zur Niederschrift (Antwort Frage 8); HH 2025/26 Projekt 5220046
P6 Beschlussgestaltung
H
(B) Kein öffentlicher Grundsatz- oder Baubeschluss über die Gesamtkosten; die Kostenberechnung wurde im nichtöffentlichen Teil beraten (BauV 24.05.2023, B.-Nr. 67/23). Der Mehrbedarf von 3,75 Mio. € kam per Änderungsliste zum Haushalt 2023/24 (Nachsendung 25.11.2022). (B) Im Kreisausschuss am 09.03.2026 erklärte die Verwaltung öffentlich, Vergabeverfahren hätten „nicht pünktlich zur Sitzung“ abgeschlossen werden können; weitere Dringlichkeitsentscheidungen seien nötig.
BauV 24.05.2023 Beschlussübersicht; FA 30.11.2022 Nachsendung; KA 09.03.2026 Niederschrift öffentlicher Teil TOP 15
P7 Informationsqualität
H
(B) Die Presse nennt Baukosten von „etwa neun Millionen Euro“ (RSA 22.02.2024) und ein „Gesamtvolumen … rund neun Millionen Euro“ (RSA 25.08.2026, Bericht mit Aussagen des Kreissprechers); der beschlossene Haushalt 2025/26 veranschlagt 12,22 Mio. €. (S) Welche Zahl gilt, ist offen.
(B) Der Haushaltsentwurf 2023/24 (30.11.2022: 4,9 Mio. €, Fertigstellung 2025) war bei Vorlage bereits überholt; die Erhöhung auf rund 9 Mio. € kam per Nachsendung. (B) Der RDBP (Stand 13.06.2023) nennt Fertigstellung 2024, der Haushalt 2023/24 2025, der Haushalt 2025/26 2026.
HH 2023/24 Entwurf; Nachsendung FA 25.11.2022; RDBP 2023; HH 2025/26
P8 Kostenentwicklung
H
(B) 2.860.000 € (Projektblatt 12/2016) -> 4,5 Mio. € (V 10/2019) -> 4.900.000 € (HH-Entwurf 11/2022) -> rund 9 Mio. € (HH 2023/24) -> 12.220.000 € (HH 2025/26). (V) Kostensteigerungen, umfangreiche Erd- und Tiefbauarbeiten, erhöhter Planungsaufwand, Bauzeitverlängerung. (S) Marktpreise (Corona, Energiepreise ab 2022) erklären einen Teil; die Steigerung 2023-2024 (rund 9 -> 12,22 Mio. €) wird mit Baugrund/Tiefbau und Planungsaufwand begründet, also mit vermeidbaren bzw. früher erkennbaren Ursachen.
(B) Die Mehrkosten der Holz-Lehm-Bauweise sind nirgends beziffert. Der einzige Vergleich mit konventioneller Bauweise betrifft das Treibhauspotenzial („− 50%“), nicht die Kosten. Kostenberechnung (BauV 24.05.2023 TOP 4) und Vorlage „Stampflehmwand“ (BauV 12.06.2025 TOP 6) wurden nichtöffentlich beraten und liegen nicht vor. (V) Die Steigerung auf 12,22 Mio. € wird mit Erd- und Tiefbau, Planungsaufwand und Bauzeit begründet, nicht mit der Bauweise. (S) Vergleich je Fahrzeugstellplatz, auf Q3/2024 indexiert (Baupreisindex Neubau Bürogebäude, Destatis 61261): Ruppichteroth rd. 3,0 Mio. € (Haushaltsansatz Bau und Einrichtung 11,92 Mio. €, 4 Stellplätze), Swisttal rd. 1,1 Mio. € (Kostenfeststellung KG 200–700 2,915 Mio. €, 4 Stellplätze), Much 1,6–1,8 Mio. € (KG 200–700 3,25 Mio. € Ist bzw. rd. 3,69 Mio. € Prognose, 3 Stellplätze), Bornheim rd. 1,7 Mio. € (Haushaltsansatz Bau und Einrichtung 18,5 Mio. €, 11 Stellplätze). Einschränkungen: Haushaltsansätze enthalten Puffer, Swisttal und Much sind Ist-Kosten; Hanglage, Erdbau und Außenanlagen; kleine Wache. Der Anteil der Bauweise lässt sich daraus nicht herausrechnen. (S) Echte Zusatzposten sind Batteriespeicher (Pilot), Gründach und der Aufpreis der Stampflehmwand; Sole-Wärmepumpe mit Erdsonden und Lüftung mit Wärmerückgewinnung hat auch die konventionell gebaute Wache Much.
(B) Geplante Umsetzung 2018-2019 (Projektblatt 2016); Fertigstellung laut RDBP 06/2023: 2024; HH 2025/26: Umsetzung bis 2026; Ermächtigungsübertragung 06/2026: bauliche Umsetzung bis Ende 2026. (V) Gründe: fehlendes Planungsrecht (erwartet Anfang 2020), Personalkapazität, Bauzeitverlängerung. Interim in angemieteten Räumen besteht fort.
Projektblatt ; RDBP 2023 ; FA 25.06.2026 Ermächtigungsübertragungen ; KA 07.10.2019 Anlage 7a
P9 Termine
H
(B) Presse (RSA 25.08.2026, Aussagen des Kreissprechers): Nach einem Wasserschaden musste „im März dieses Jahres ein Baustopp ausgesprochen werden“, eine Notdachkonstruktion wurde errichtet; die Inbetriebnahme verschiebt sich auf das Frühjahr 2027 („der früheste Starttermin“); Ursache und Verantwortlicher sind unklar. (B) In den Gremienunterlagen steht dazu nichts: noch 12/2025 Inbetriebnahme „voraussichtlich Juni 2026“, 06/2026 „bauliche Umsetzung bis Ende 2026“; am 02.07.2026 genehmigte der Kreistag die Landschaftsbauarbeiten (TOP 17.2, B.-Nr. 127/26). Erst die Mitteilung zum FA 24.09.2026 nennt „zeitlichen Verschiebungen“ bei den Investitionen, darunter „Neubau Rettungswachen Bornheim und Ruppichteroth“; schon der Jahresabschluss 2025 meldet geringere Auszahlungen „[a]ufgrund von Verzögerungen“ bei beiden Wachen.
Presse RSA 25.08.2026 ; KT 04.12.2025 TOP 17.4 Anhang 4 GBB 2026 ; FA 25.06.2026 Ermächtigungsübertragungen ; KT 02.07.2026 Beschlussübersicht, B.-Nr. 127/26 ; FA 24.09.2026 M 2025/26 ; JA 2025 Entwurf
P10 Vergabe/Nachträge
H
(B) Laut Jahresprüfungsbericht 2024 gab es „Auftragserweiterungen bzw. Nachträge zu … der Errichtung von Rettungswachen in Bornheim und in Ruppichteroth“; Zahl und Umfang werden nicht genannt. Nachtragsumfang nicht prüfbar.
RPA 02.09.2025 TOP 2.2, O 1803/25, Jahresprüfungsbericht 2024 AT
P11 Dritte/Eigentum
H
(B) Grundstück wurde ohne Baurecht erworben; Planungsrecht über vorhabenbezogenen Bebauungsplan der Gemeinde; Zufahrt zur B 478 und Lärmschutz der Anwohner führten zu Einschränkungen (Aufenthaltsräume, Ampelanlage als Prüfauftrag).
FA 17.06.2020 Anlage 2 ; BauV 08.09.2016 M 0906/16 ; BauV 24.05.2023 TOP 3
P12 Fördermittel
H
(B) Fördermittel 0 €; laut Haushalt werden Folgekosten (Abschreibung, Zinsen) über die Rettungsdienstgebühren refinanziert. (V) Kämmerin 17.09.2015: Kernhaushalt nicht betroffen, Kosten über Gebührenhaushalt refinanziert. (S) Mehrkosten tragen damit Krankenkassen und seit 2026 über Eigenanteile auch Patienten; eine Refinanzierung ist nur im Einvernehmen mit den Kostenträgern gesichert.
HH 2025/26 Projektblatt 5220044/5220046 ; FA 17.09.2015 TOP 4, Niederschrift
P12 Fördermittel
H
(B) Jedes Projektblatt seit 2016 weist „Fördermittel o. ä.“ mit 0 € aus (HH 2017/18, 2023/24, 2025/26); ein Förderantrag, eine Förderprüfung oder eine Begründung, warum nicht gefördert wird, findet sich in den Unterlagen nicht. Folgekosten 471.100 € im Jahr (Abschreibung 193.700, Zinsen 213.900, Unterhalt 40.000) „werden über Gebühren refinanziert“. (V) Die Rettungswachen werden „annähernd KfW 55-Standard“ ausgeführt. (S) Nach der Recherche Förderprogramme 24.09.2026 (quellen/Foerderprogramme_Rettungswache_Recherche_2026-09-24.md), Quelle: BEG NWG vom 20.05.2021 (BAnz AT 07.06.2021 B4) Nr. 8.3/8.4.1 und 9.2 sowie BEG-FAQ vom 26.04.2022, wäre die BEG-Neubauförderung Effizienzgebäude 55 (KfW 464, Zuschuss 15 %, mit EE-Klasse 17,5 %, auf höchstens 2.000 €/m² Nettogrundfläche) bei einem Antrag bis 23.01.2022 und vor dem ersten Ausführungsvertrag in Frage gekommen; ausgeführt wurde erst ab 2024 (Presse: vorbereitende Tiefbauarbeiten ab 07.10.2024). Einschränkung: Die Verwaltung spricht nur von „annähernd KfW 55“; ob der Standard nachweisbar erreicht worden wäre, ist offen. (S) Dazu kam progres.nrw, PV-Dachanlage mit Batteriespeicher auf kommunalen Gebäuden (Quelle: RL Klimaschutztechnik vom 15.02.2024 Nr. 6.1.3 und vom 30.01.2026 Nr. 6.1.2): bis 90 %, höchstens 350.000 €, Antrag vor Vergabe der Anlage; Hürden sind das Beihilferecht (keine wirtschaftliche Tätigkeit) und der Stromverbrauch der letzten drei Jahre. (S) Einen Förderausschluss wegen Gebührenfinanzierung enthalten die gelesenen Richtlinien nicht; ein Zuschuss hätte vor allem die Gebühren, also die Krankenkassen, entlastet. Ein Verlust ist damit nicht belegt.
(B) Die Kostenträger haben der Gebührenkalkulation nicht zugestimmt: Auch im Gespräch am 30.10.2025 „kein Einvernehmen“; die Verwaltung erwartet Festbeträge, „die ca. 30 % unter den verabschiedeten Gebühren liegen werden“, und will den Rest bei den Patienten geltend machen. Die Gebührenbedarfsberechnung 2026 rechnet die Abschreibung der Wache ab Inbetriebnahme „voraussichtlich Juni 2026“ ein. (S) Ein Einverständnis der Krankenkassen zu den Baukosten, insbesondere zu Mehrkosten der Holz-Lehm-Bauweise, ist nicht belegt.
KT 04.12.2025 TOP 17.4 Beschlussvorlage RD-Gebühren ; KT 04.12.2025 TOP 17.4 Anhang 4 GBB 2026
P13 Abschluss/Betrieb
?
(B) Projekt laufend; Inbetriebnahme für 2026 angekündigt. Schlussabrechnung und Betriebskosten liegen naturgemäß noch nicht vor.
KT 04.12.2025 TOP 17.4 Anhang 3 GBB
P13 Abschluss/Betrieb
H
(B) Presse (RSA 25.08.2026): Wasserschaden mit Baustopp seit März 2026; etwaige Mehrkosten „sollen … an den Verursacher weitergegeben werden“; die Lehmbauweise sei nicht die Ursache. Schadenshöhe, Ursache und Verantwortlicher sind in den Unterlagen nicht genannt; den Gremien wurde darüber nicht berichtet.
Presse RSA 25.08.2026
P14 Organisation
M
(B) Die Verwaltung erklärte 2019, die im Haushalt veranschlagten Projekte könnten mit dem vorhandenen Personal “nicht wie im Haushaltsplan vorgesehen” durchgeführt werden; für die Wachen Bornheim und Ruppichteroth wurden Stellen beantragt (KT 08.10.2019), die im Februar 2020 noch nicht besetzt waren.
KA 07.10.2019 TOP 6 Anlage 7a ; ARK 05.02.2020 TOP 3, Niederschrift
Sicht der Verwaltung (V)
Kostensteigerung „im Wesentlichen auf die notwendigen umfangreichen Erd- und Tiefbauarbeiten im Rahmen der nunmehr vorliegenden Ausführungsplanung zurückzuführen“, daneben erhöhter Planungsaufwand und Bauzeitverlängerung (HH 2025/26, S. 711).
Nachhaltige Holz-Lehm-Bauweise als Vorbild, aber „relativ kleines Projekt“, „nicht als Maßstab“ (ARK 22.05.2023, S. 8).
Grundstückserwerb ohne Baurecht wegen Knappheit geeigneter Grundstücke (FA 17.06.2020 Anlage 2, S. 5).
Kreiseigene Wachen senken die Kosten der Ausschreibung rettungsdienstlicher Leistungen (Los Much/Ruppichteroth ohne eigene Wache der Bieter) (Antwort 07.01.2026, S. 3).
Kostenträger werden die Gebühren voraussichtlich nicht anerkennen, Festbeträge „ca. 30 % unter den verabschiedeten Gebühren“; der Rest wird bei den Patienten geltend gemacht (KT 04.12.2025 TOP 17.4, S. 4).
Kreissprecher laut Presse (RSA 25.08.2026): Die Lehmbauweise habe mit dem Wasserschaden nichts zu tun; etwaige Mehrkosten sollen an den Verursacher weitergegeben werden (PSP S. 16).